Posted by on 26. Feb 2007 in Uncategorized | 3 Kommentare

Wenn man sich das hier so ansieht, geschrieben von Jörg Oberwittler, begräbt man EINIGE Hoffnungen, das Wochenmagazin Spiegel würde sich von seinem Tief der letzten Jahre irgendwann wieder erholen. "All die Jahre neben der Bestie…" heißt es da und Wie konnte das passieren? Den Vogel schießt der Autor aber mit dem letzten Satz ab: (…) "mit Schrecken lesen die Schkeuditzer in der Zeitung, dass in ihrer Nähe noch mindestens acht weitere vorbestrafte Sexualstraftäter wohnen.

Uhhhhh. Soviel zur Panikmache im Boulevard- Qualitätsjournalismus. Und zur Differenziertheit. Himmel, den mutmaßlichen Täter hat die Polizei noch gar nicht gefasst, aber die Nachbarn, ja die Nachbarn sagen… Ach lassen wir das. Armer Spiegel.

Nachtrag, 21:26 Uhr: Gut, der Sachverhalt spricht deutlich gegen den mutmaßlichen Täter. Kein Grund aber, so einen schlechten Artikel zu schreiben. Schon gut dass Spon Werbung braucht.