Posted by on 6. Nov 2005 in Mythologie |

Als Sohn der Aphrodite (oder römisch gesagt: der Venus) und eines Troianers, als Held im troianischen Krieg könnte man Aeneas (oder Äneas) für einen waschechten Griechen halten. Na ja.

Denn gegen Ende hin (Troja, Pferd usw) floh er, egwarnt von seinr göttlichen Mutter und dem Geist des toten Hekors aus der belagerten Stadt und machte sich per Schiff auf den Weg. Damals hatte „Ryanair“:http://www.ryanair.com den Mittelmeerraum logistisch noch nicht erschlossen und die Flughäfen waren in einem erbärmlichen Zustand, wie das GPS-System damals üebrall.

So gondelt Aeneas mit eienr 20-schioffigen Flotte zuerst an die thrakische Küste (er wolte seine eigene Stadt gründen) aber aufgrund schlechetr Vorzeichen entschied er sich doch um. Dann gings nach Delos, weiter nach Kreta und irgendwann, nach Orakelsprüchen („Du sollst die _alte Mutter suchen_ wo du und deine Nachkommen ewig herrschen werden“) und viel Ruderarbeit gelangte er nach Karthago, übrigens von Dido geründet.

Dido und Aeneas, na ja, dings eben, bis Zeus ein Eilmemo schickte, er solle gefälligst pflichtbewusst weiter -vö- segeln. Hin und hergerissen verlässt er die arme Stadtgründerin, die sich aus Schmerz und Kummer umbringt (Scheiterhaufen!).

In Italien wurde er von König Latinus freundlich aufgenommen, bis es zum Streit mit Turnus kam, der ebenfalls scharf auf die Tochter des Königs, nämlich Lavinia, war.

Aeneas gewinnt im Zweikampf, zeugt einen Sohn (Iulus), der dann später Alba Longa, die Mutterstadt Roms gründet.