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Gesammelte Gedanken

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Blauer Brief

Posted by on 30. Okt 2005 in Uncategorized | 2 Kommentare

Meine Schweterherz ist zu Besuch, hier bei mir in Wien; und hat mir nebst Leckerlies aus Italien (Brioche, und dergleichen) auch einen blauen, an mich adressierten, Brief mitgenommen.
Ein Brief von keinem geringeren als unseren Ministerpräsidenten, Silvio, ich grinse tagein tagaus, Berlusconi.
Darin die explizite Aufforderung… ach lest doch selber:

Care cittadine, cari cittadini di Bolzano,

il 29 maggio scorso, grazie alle insistenze della coordinatrice provinciale die Forza Italia, Michaela Weißblume, che mi ha voluto far partecipare della storica vittoria di Bolzano, ho potuto conoscere piú approfonditamente la difficile realtá politica e amministrativa della Vostra cittá (aha, erst jetzt?).
Sono stato messo al corrente delle Vostre difficoltá: dal caro casa nel quale Bolzano batte ogni record, al caro vita dovuto all’introduzione dell’euro di Prodi (da hammers, der EURO ist Schuld), al traffico e ai divieti, all’economia gestita quasi totalmente della mano pubblica, alla sicurezza nei quartieri del disagio.
Quel che é successo a Bolzano dopo la legittima e democratica elezione di Giovanni benussi, primo sindaco di centro destra del dopoguerra, non trova giustificazioni, e mi induce a scriverVi di getto questa lettera.
Il 22 maggio scorso infatti, Voi cittadini di tutti e tre i gruppi linguistici, col Vostro inequivocabile voto a Benussi, avete indicato la nuova strada da seguire, una strada di unitá e convivenza. L’SVP, spinta dal suo alleato di sinistra, non lo ha voluto accettare, costringendoVi ad una nuova tornata elettorale, un vero e proprio gioco di prestigio, tipico di una sinistra che non accetta mai di perdere.
Io sono sicuro che anche in questo caso (SiegesdenkmalAnekdote folgt in Klammern) gli elettori di Bolzano respingeranno con il loro voto, L’improvvido errore di non aver consentito a Giovanni benussi di governare la cittá che lo ha eletto.
E Voi che condividete le nostre idee avete una responsibiltá in piú.
Non solo quella di far vincere il nostro candidato, ma anche quella di consentirgli di poter contare su una maggioranza fin dal primo turno del 6 novembre. In che modo? RicordandoVi di mettere la croce su Forza Italia e di scrivere sulla scheda elettorale tutti e quattro i nomi dei consiglieri che intendete votare. Solo cosí aumenterete il consenso al nostro partito e agli altri della Casa della Libertá (Freiheitshaus, Berlusconi,..???)
Possiamo farcela (eben…) Ci vediamo il 4 novembre al comizio finale della campagna elettorale in piazza del tribunale, alle ore 18.30.
(jetzt kommts…)
Un forte abbraccio a ciascuno di Voi. (wuää)
Silvio Berlusconi

Na denn, viel Spaß beim „voten“

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Alles Roger

Posted by on 29. Okt 2005 in Uncategorized |

Öbb EC nach Basel, Abfahrt exakt 09.30 Ortszeit. Ort: Wien Westbahnhof.

Wie meistens ist so eine Bahnfahrt aufregend, spannend, spaßig. Zumindest für all jene, die ausser mir im Abteil sitzen und ganz nebenbei gesagt noch unterhalb der magischen 10-Jahres-Grenze liegen. Alle anderen langweilen sich bestenfalls, des öfteren wird so eine 5 Stunden dahinsiechende Fahrt zur Qual.

Das liegt einzig und allein daran, dass man immer im falschen Abteil zu einem Sitzplatz kommt (vor allem wenn man wie „val“:http://valfisch.twoday.net/) und ich vorher reserviert. Richard hingegen ist da schlauer: keine Reservierung und Großraumabteil, doch auf so einen kaltblütigen Nervenkitzel lasse ich mich in meinem Alter nur mehr ungern ein.

Apropos Alter: sozusagen als Antagonist zu dem kleinen Fräulein (ausgerechnet am Fensterplatz! **grummel**) reiste im Kleinraumabteil auch die obligatorische „Omi“ mit. Ich hab zwar nichts gegen ältere Damen, im Gegenteil – jugendliche Schokoladenspenden stimmen mich da eher verkärt-milde – aber die ehemals in Wien lebende (und den bösen Krieg miterlebende) Dame ging nach der 7. Wiederaufbrühung alter Kamellen dann doch auf den Keks.

Das konnte sie dann aber noch toppen: mit einem Büchlein, das sie dabei hatte – über Frére Roger.

Wer dabei an „Ferrero Rocher“:http://www.ferrero.de/produkte/rocher/default.aspx denkt, hat zwar phonetisch und schokoladisch (alte Dame, sic!) nicht ganz falsch kombiniert, liebt aber beim Gründer der Taizé-Bewegung „Bruder Roger“:http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A8re_Roger richtig(er).

Der wurde diesen August von einer geistesgestörten Frau beim Beten erdolcht. Wie das so ist im streng religiösen Milieu. Oder auch nicht. Immerhin zeigte die Dame stolz Bilder des „so friedliebenden Mannes“ herum, wie er im Libanon mit Kindern auf einer Müllkippe herumsteigt.

Schön, nicht?
Die Sonne schien, es war überherbstlich warm… und ich war heilfroh in Innsbruck umzusteigen. Endlich alles Roger.

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Shoppen mit mir

Posted by on 27. Okt 2005 in Uncategorized | 1 Kommentar

Heute war es mal wieder so weit; nach fünf Jahren dieselben Klamotten (also natürlich nicht immer dieselben am Körper, sondern die im Schrank) habe ich, D.G. beschlossen, shoppen zu gehen. Und zwar in die berühmtberüchtigte Mahü.

Nun gut, es weckt mich nun mein Wecker um 9 Uhr; der Stress beginnt. Nur langsam komme ich aus dem warmen Daunenbett heraus (nur durch meine eigene Körperwärme gewärmt, was denkt ihr nun schon wieder… tststs), krieche in meine verschleisste Jeans, mein abgetragenes Lieblingsshirt und zieh mir eine Jacke über. Der Gang nach Canossa hat begonnen.

Nach einem 200 Meter Anstieg in die Mahü hinauf (jaaa ganz recht, man muss von der gumpendorfer in die mahü HINAUF) stehe ich vor dem ersten Massenmodegeschäft dem ich über den Weg renne. Um nicht der Schleichwerbung beschuldigt zu werden; das Geschäft heißt wie eine große Satdt im Bundesstaat New York der USA.
Nun, der Laden hat zu. Es ist viertel nach 9, und Amerika schläft. Und da heißt es, dass nur Studenten Langschläfer sind. Nach einem kurzen Blick auf die Öffnungszeiten erhellt sich mein müder Blick; nur eine Viertelstunde warten; fein.

15 Minuten später…
Nix tut sich

weitere 15Minuten später…
Die Türen öffnen sich… ok, dann mal rein ins „Vergnügen“. Natürlich hab ich mir vorher eine Einkaufsliste geschrieben. Mann weiß ja schon vorher was man will. Also Scheuklappen auf, durch die Damenabteilung, die Stiegen hinauf ins männliche Obergeschoss, und … freeeeeze. Da stand ich, inmitten von Damenwäsche. Doch zum Glück musste ich nicht nach dem Weg in die Herrenabteilung fragen; hab ich selber gefunden… mann fragt doch nicht nach dem Weg.
Keine 10 Minuten später nach Bh-Dickicht und Spitzentangas war ich dort.
Kurzer Check der Einkaufsliste: zwei Hosen, ein Hemd, ein Pullover und Socken.

Hemd, Pulli und Sox waren „no problemo“. Bei den Hosen war das schon anders. Denn, da gibts keine Einteilung á la S,M,L,XL,XXL neeeeeeeeein; ist ja auch viel viel zu kompliziert. Da gibts schon mal zwei Daten, die man wissen sollte, nämlich die sog. „length“ und die „width“. Also die Länge und die Taille. Daneben stehen zwei Zahlen zwischen 32 und 38. Denk ich mir: Welche Einheiten sind denn das? (Bin ja Physiker), Zentimeter? Meter? Knödel? Was? Hab mich dann dazu entschlossen die altbewährte Try-and-Error Methode anzuwenden. Ich nehm mir also eine Jeans, mit W:32 und L:32; Auf in die Umkleidekabine, meine Hose ausgezogen und in die Jeans geschlüpft; doch über die Knie ist mir diese Jeans gar nicht erst gegangen, schon da hats Probleme mit der width gegeben. Also raus aus der Hose, rein in meinen Fetzen, raus aus der Kabine, zum Kleiderständer, neue Jeans, diesmal 36/36, zurück in die Kabine, raus aus der Hose, rein in die neue und…. zu weit. Dieses procedere hat sich ungefähr 6 bis 7 mal wiederholt bis ich feststellen musste, dass mir Jeans, die normal geschnitten sind, gar nicht erst gehen; zu breit, zu lang, zu eng, zu kurz. Habe feststellen müssen, das mein Arsch zu fett ist.

Das hat gesessen; Kurz nach 10, totmüde, gestresst vom Umziehen, schweißnass aufgrund der Affenhitze im Geschäft … und D. hat einen Fettarsch. Okeeee. Dann holen wir uns halt loose baggy-pants. (Es ist so erbärmlich! Deprimierend! Hab mir schon überlegt ins Fitnesscenter zu gehen um „Treppen-zu-steigen“).

Anyway, die Skaterhosen haben dann aber gepasst (no na ned, Kunststück, wer da nicht reinpasst hophop auf zum Arzt).
Ich packe meine neuen Textilien zusammen, um den zweiten Gang nach Canossa an diesem Tag anzutreten; der Weg zur Kassa.
Das erste Mal, dass meine Bancomatkarte geglüht hat…

Aber jetzt habe ich wieder fünf Jahre meinen Frieden.
Amen

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Zeichen und Wunder

Posted by on 27. Okt 2005 in Uncategorized | 1 Kommentar

anzugVor ein paar Tagen erst waren wir fast 48 Stunden lang nicht erreichbar. Sauerei sowas. Lag aber nicht an uns, der Hoster hat Scheiße gebaut.
Und dann gibts ein lang erwartetes Update für die „Blogsoftware“:http://www.textpattern.com und schon gibts nur mehr Probleme: Die Kommentarfunktion hat sich verabschiedet und ein hässlicher Array-Fehler auf den Artikel-Einzelseiten.

Nur so: wir arbeiten dran. Und weil wir nicht gleich wieder down-graden wollten, bleibts wahrscheinlich noch ein wenig so. Aber nicht mehr lang, versprochen. Kommentieren geht übrigens wieder.

Wir bitten um Verständnis.
das blog-team.

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is it love?

Posted by on 24. Okt 2005 in Uncategorized | 1 Kommentar

do you know?
do i know?

let’s try?
or better not?

don’t know if it’s right
not yet
maybe never

but there’s something
i feel it
it’s just there

don’t know how to handle
these feelings
it’s ridiculous
but at the same time
so obvious
don’t know what comes next

not yet

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