Posted by on 26. Mai 2005 in Uncategorized |

Nina is here. Also in Odessa. Ein erster Bericht kam gerade per Mail und wird prompt zwar nicht auf Pro7 aber hier veröffentlicht. Orange Revolution? Naja, lies selbst…

hallo meine lieben
mayonaise, wodka, bier, bier, arbeit, bier, arbeit, kalte dusche.
damit waere mal das groebste beschrieben. jeden morgen stolziere ich die pompoese treppe meines luxushotels runter um draussen auf der strasse klebstoffschueffelnde jugendliche,
frauen in 10meter hohen high heels die im stil russiche schlampe mit geld die strasse entlang spazieren und haessliche maenner ertragen zu muessen.
unsere mitstudenten sprechen natuerlich kein english und die paar die es koennen stinken vor arroganz zum himmel.
eigentlich will ich nur heim, dass einzige was mich haelt sind die 30cent zigaretten und das 1euro bier.
3mal taeglich warm im restaurant essen hat auch vorteile, ich bin
mittlerweile schon gereizt wenn ich bis 10 uhr vormittag noch kein stuek fleisch verschlungen habe.
oh und anscheinend sind wir hier dien einzigen ausserukrainischen
touristen..
wie ich zuruck komme ist noch relativ unklar, aber was kann schon schiefgehen. ich freue mich schon richtig auf die 2 nachtzugfahrten im wundervoll stinkenden moskauexpress, wenn ich mich in meine stachelige militaerdecke kuschle um die ganze nacht mit offenen augen dahin zu schlummern.
die kurze unterbrechung von 4 stunden durch den umspurprozess ertrage ich gerne mit der aussicht danach von den ukrainischen\ungarischen grenzbeamten (wir nennen sie liebevoll ranger) angeschrien zu werden.
wie ihr bestimmt gemerkt habt bin ich des deutschen kaum mehr maechtig, geschweige denn einer logischen abfolge von saetzen.
bis dienstag also (oh gott, bitte, bitte lass alles gut gehen)
in freudiger erwartung,
ninuschka