Posted by on 30. Mai 2005 in Uncategorized | 1 Kommentar

Frankreisch ‚at abgestimmt… und die Mehrheit sagte statt _oui_ eben _non_ was bei sehr hübschen Französinnen zwar auch in der Mehrheit vorkommt, allerdings nur wenn es sich um zu schlüpfrige Fragen handelt.
Die Frage nach der EU-Verfassung ist weder schlüpfrig noch anrüchig, dennoch nein aus dem Land in dem – laut gängigem Cliché – Froschschenkel und Baguette zu den Grundnahrungsmitteln zählen.

Was das alles mit Bozen zu tun hat? Stichwort Enttäuschung. Doch während sich die bodenlose _stupidité_ hierzulande nur auf zwei Akteure bezieht (Weißblume und Silvius), ist Frankreich ganz und gar mehrheitlich politisch enttäuschend.

Gut, Sie werden sagen, dass weder Chirac noch Raffarin so schlimm wie Silvio sein können. Auch, dass der Stinkefinger vom Premier* bedeutend beleidigender ist als die Versnobtheit der _grande nation_ in Sachen Fremdsprachen.

Eines muss aber klar sein. Während Berlusconi in Italiens durch und durch labiler Politiklandschaft ein Phänomen von – so hoffen wir doch alle – relativ kurzer Dauer sein wird, ist mit dem Traum, besser gesagt der Idee der EU-Verfassung erstmal essig.

Und das ist längerfristig. Wies der nicht-mehr-so- rennomierte Herr Minister Fischer formulierte: „Die Verfassung ist erstmal tot.“

Ganz ehrlich. Ich find’s schade. Und Sie?